Ratgeber für Betroffene und Angehörige

AHB (Anschlussheilbehandlung)

Ratgeber für Betroffene und Angehörige
 
 

Impressum

GFMK GmbH & Co. KG

Handelsregister-Nr. HRA 20746
Amtsgericht Köln
USt-IdNr.: DE813117900

Geschäftsführer: Holger F. Caspari

Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
www.gfmk.de

Telefon: +49 (0)2202 18898-0
Telefax: +49 (0)2202 18898-19
E-Mail: info@gfmk.de

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Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV:

Holger F. Caspari
Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
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Redaktionssystem:
www.wordpress.org

Realisierung:

Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Sabrina Mandel

Fotos, Abbildungen:
AHB: style-photographs/Bigstock.com (41913709)
Voraussetzungen: style-photographs/Bigstock.com (41913757)
Antragstellung: wrangler/Bigstock.com (20311934)
Wunsch- und Wahlrecht: Eric Simard/Bigstock.com (41782237)
Verlauf: alexraths/Bigstock.com (36786788)

 

18. Juli 2019
Für eine individualisierte Behandlung bei Hautkrebs ist die richtige Einordnung der Form von Hautkrebs und des Stadiums wichtig.
  
18. Juli 2019
Bei einer Ansammlung von Flüssigkeit im Bauchraum spricht man von einer Aszites, auch als Bauchwassersucht bezeichnet.
  
18. Juli 2019
Physiotherapie kann helfen Folgen der Krebserkrankung und der Therapie wie z. B. Fatigue, Schlafstörungen oder Depressionen zu lindern.
  
16. Juli 2019
Das MS-Register sammelt nach vorherigem Einverständnis Patientendaten um die Therapie von MS-Patienten zu verbessern.
  
15. Juli 2019
Supportivtherapien solle helfen, die durch die Krebstherapie verursachten Nebenwirkungen wie z. B. Haarausfall oder Übelkeit zu lindern.
  
AHB Wunsch- und Wahlrecht

Um den Patienten die best- und schnellstmögliche Genesung zu ermöglichen, ist im Sozialgesetzbuch IX, § 9 das sogenannte Wunsch- und Wahlrecht geregelt. Dort hat der Gesetzgeber festgelegt, dass der jeweilige Versicherungs- und somit Kostenträger die Wünsche des Betroffenen in Bezug auf die Anschlussheilbehandlung zu berücksichtigen hat. Das Wunsch- und Wahlrecht über die AHB beinhaltet dabei die Wahl der passenden Rehaklinik ebenso wie die Möglichkeit zur Bestimmung der Art der AHB.

Grundsätzlich soll die Entscheidung über den Ort sowie die Art und der Weise der AHB, ob ambulant, teil- oder vollstationär durchgeführt, demnach beim Patienten liegen. Damit soll gewährleistet werden, dass sich der Rehabilitand während der AHB wohlfühlt und das Rehabilitationsziel erreicht wird.

Sind die sozialme- dizinischen Voraussetzungen für eine Anschlussheil- behandlung (AHB) erfüllt, der Antrag genehmigt und die Kostenübernahme geklärt, steht dem Antritt der AHB nichts mehr im Wege.

Unter AHB versteht man eine sogenannte Anschlussheilbehandlung oder auch Rehabilitationsmaßnahme nach einer schweren Erkrankung. Ziel der AHB ist es, den Patienten nach einem längeren Krankenhausaufenthalt wieder an das tägliche Leben und den Berufsalltag zu gewöhnen und physisch sowie psychisch aufzubauen. Die AHB soll bestenfalls unmittelbar nach der Akutphase der behandelten Erkrankung erfolgen, jedoch spätestens nach 14 Tagen. Je nach Schwere und Dauer der Krankheit wird eine AHB stationär, teilstationär oder ambulant durchgeführt. Im Regelfall dauert eine Anschlussheilbehandlung drei Wochen, kann ggf. nach Rücksprache mit den behandelnden Ärzten auch verlängert werden. Die Kosten für eine AHB werden vom zuständigen Sozialversicherungsträger übernommen.