Ratgeber für Betroffene und Angehörige

AHB (Anschlussheilbehandlung)

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Impressum

GFMK GmbH & Co. KG
Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach

Telefon: 02202 18898-0
Telefax: 02202 18898-19
E-Mail: info@gfmk.de

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Sitz: Bergisch Gladbach
Handelsregister-Nr.: HRA 20746
Registergericht: Amtsgericht Köln
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a UStG: DE813117900

Persönlich haftende Gesellschafterin:
GFMK Verwaltungs-GmbH
Sitz: Bergisch Gladbach
Handelsregister-Nr.: HRB 63737

Registergericht: Amtsgericht Köln

Vertreten durch den Geschäftsführer Holger F. Caspari

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 Rundfunk-Staatsvertrag (RStV):
Holger F. Caspari
Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 18898-0
E-Mail: info@gfmk.de

Redaktionssystem:
https://wordpress.org

Realisierung:

Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Sabrina Mandel

Fotos, Abbildungen:
AHB: style-photographs/Bigstock.com (41913709)
Voraussetzungen: style-photographs/Bigstock.com (41913757)
Antragstellung: wrangler/Bigstock.com (20311934)
Wunsch- und Wahlrecht: Eric Simard/Bigstock.com (41782237)
Verlauf: alexraths/Bigstock.com (36786788)

 

20. November 2019
Vor allem im Winter kann es zur Verschlechterungen der Krankheit kommen. COPD-Patienten sollten sich daher frühzeitig gegen Grippe impfen lassen.
  
20. November 2019
Für Menschen mit Asthma ist es sehr wichtig, sich körperlich zu betätigen, um ihre eigene Belastbarkeit zu erhöhen.
  
18. November 2019
Um Bewegungsstörungen zu bessern und die eigene Kraft zu trainieren, sollten MS-Betroffene regelmäßiges Gerätetraining in ihren Alltag integrieren.
  
18. November 2019
Bei einer Zöliakie kann es gehäuft zu Neuropathien kommen. Symptome sind z. B. ein Kribbeln auf der Haut oder Störungen des Gleichgewichts.
  
12. November 2019
Menschen die von einer Kombinahrungsmittelunverträglichkeit betroffen sind, sollten für ihre Ernährungsumstellung eine Ernährungsberatung in Anspruch nehmen.
  
AHB Wunsch- und Wahlrecht

Um den Patienten die best- und schnellstmögliche Genesung zu ermöglichen, ist im Sozialgesetzbuch IX, § 9 das sogenannte Wunsch- und Wahlrecht geregelt. Dort hat der Gesetzgeber festgelegt, dass der jeweilige Versicherungs- und somit Kostenträger die Wünsche des Betroffenen in Bezug auf die Anschlussheilbehandlung zu berücksichtigen hat. Das Wunsch- und Wahlrecht über die AHB beinhaltet dabei die Wahl der passenden Rehaklinik ebenso wie die Möglichkeit zur Bestimmung der Art der AHB.

Grundsätzlich soll die Entscheidung über den Ort sowie die Art und der Weise der AHB, ob ambulant, teil- oder vollstationär durchgeführt, demnach beim Patienten liegen. Damit soll gewährleistet werden, dass sich der Rehabilitand während der AHB wohlfühlt und das Rehabilitationsziel erreicht wird.

Unter AHB versteht man eine sogenannte Anschlussheilbehandlung oder auch Rehabilitationsmaßnahme nach einer schweren Erkrankung. Ziel der AHB ist es, den Patienten nach einem längeren Krankenhausaufenthalt wieder an das tägliche Leben und den Berufsalltag zu gewöhnen und physisch sowie psychisch aufzubauen. Die AHB soll bestenfalls unmittelbar nach der Akutphase der behandelten Erkrankung erfolgen, jedoch spätestens nach 14 Tagen. Je nach Schwere und Dauer der Krankheit wird eine AHB stationär, teilstationär oder ambulant durchgeführt. Im Regelfall dauert eine Anschlussheilbehandlung drei Wochen, kann ggf. nach Rücksprache mit den behandelnden Ärzten auch verlängert werden. Die Kosten für eine AHB werden vom zuständigen Sozialversicherungsträger übernommen.

Die medizinischen Voraussetzungen für eine Anschlussheil- behandlung (AHB) sind in Deutschland in einer Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses definiert.