Ratgeber für Betroffene und Angehörige

AHB (Anschlussheilbehandlung)

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18. Juli 2018
Liliane Waldner lebt in Zürich und erkrankte 1993 an MS. Um mobil zu bleiben, hat sie sich vorgenommen, alle Schweizer Flüsse abzuwandern.
  
17. Juli 2018
Patienten sollen in einer Reha lernen, ihre Erkrankung selber bestmöglich zu managen. Daher ist ein individueller Behandlungsplan wichtig.
  
17. Juli 2018
In zertifizierten Zentren sorgen festgelegte Qualitätsstandards für eine bestmögliche Behandlung der Patientin.
  
17. Juli 2018
Um die Symptome einer Pollenallergie zu mildern, ist es vor allem wichtig, den Allergenkontakt so gut es geht zu vermeiden.
  
16. Juli 2018
Die Behandlung bei Neurodermitis richtet sich danach, in welchem Stadium sich der Patient befindet.
  

Die medizinischen Voraussetzungen für eine Anschlussheil- behandlung (AHB) sind in Deutschland in einer Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses definiert.

Sind die sozialme- dizinischen Voraussetzungen für eine Anschlussheil- behandlung (AHB) erfüllt, der Antrag genehmigt und die Kostenübernahme geklärt, steht dem Antritt der AHB nichts mehr im Wege.

AHB Wunsch- und Wahlrecht

Um den Patienten die best- und schnellstmögliche Genesung zu ermöglichen, ist im Sozialgesetzbuch IX, § 9 das sogenannte Wunsch- und Wahlrecht geregelt. Dort hat der Gesetzgeber festgelegt, dass der jeweilige Versicherungs- und somit Kostenträger die Wünsche des Betroffenen in Bezug auf die Anschlussheilbehandlung zu berücksichtigen hat. Das Wunsch- und Wahlrecht über die AHB beinhaltet dabei die Wahl der passenden Rehaklinik ebenso wie die Möglichkeit zur Bestimmung der Art der AHB.

Grundsätzlich soll die Entscheidung über den Ort sowie die Art und der Weise der AHB, ob ambulant, teil- oder vollstationär durchgeführt, demnach beim Patienten liegen. Damit soll gewährleistet werden, dass sich der Rehabilitand während der AHB wohlfühlt und das Rehabilitationsziel erreicht wird.